Pressemitteilung

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Bundeskabinett beschließt Eckpunkte für bessere Eingliederung behinderter Menschen in den Arbeitsmarkt

Das Bundeskabinett hat das „Maßnahmenpaket zur Förderung eines inklusiven Arbeitsmarkts“ beschlossen. Demnach sollen künftig Eingliederungsleistungen, die Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Berufsleben erleichtern sollen, der sogenannten „Genehmigungsfiktion“ unterliegen. Anträge auf Leistungen beim Integrationsamtes gelten demnach künftig als automatisch bewilligt, wenn innerhalb von sechs Wochen kein anderslautender Bescheid ergeht. Damit soll die Bearbeitungsdauer reduziert und …

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BBuD sieht Chancen und Perspektiven im künftigen Bürgergeld

Paradigmenwechsel könnte Stress und Überforderung reduzieren und Leistungsbereitschaft stärken„Mit der Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende (‚Hartz IV‘) hin zum geplanten Bürgergeld dürfte der massive psychische Druck, der bislang auf ALG-II-Empfänger und ‚Aufstocker‘ durch die einseitige Sanktionierungspraxis ausgeübt wurde, erheblich gemildert und somit die seelische Gesundheit besonders von Langzeitarbeitslosen verbessert werden!“

26. November 2022 – Aktionstag für ein Gesundes Leistungsklima

Am 26. November d. J. bietet der BBuD eine Online-Veranstaltung in der Zeit von 9:30 – 16:30 Uhr an. Die Veranstaltung wird vom Schirmherrn des BBuD, Herrn Bruno Hönel (MdB) und dem Vorsitzenden des Verbandes, Herrn Thomas Grünschläger um 10:00 Uhr eröffnet und schließt mit der Preisverleihung zum Kreativ-Wettbewerb des BBuD unter dem Titel „Leben ohne Burnout“. Dazwischen wird es eine Reihe von interessanten und abwechslungsreichen Beiträgen unterschiedlicher Fachleute zum Thema rund um Burnout und Depression geben. Eine Teilnahme ist auf jeden Fall informativ und lohnend. 

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Der BBuD e.V. hat ein Stipendium erhalten

Am 8. September erreichte uns die freudige Nachricht, dass wir einer der Stipendiaten des Jahrgangs 2022/2023 sind. Im November werden wir den Projektplan erstellen. Unterstützt durch zwei externe Coaches wollen wir versuchen, ein Programm aufzusetzen, das den Verband unabhängiger von staatlicher Förderung und Spenden macht. Wie andere Verbände auch wird der BBuD Unternehmen präventive Angebote …

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„Es ist ein Erfolg, dass sich unsere Zielgruppe überhaupt an die Beratung wendet!“

Die Psychosoziale Beratung des Bundesverbandes Burnout und Depression e. V. (BBuD) wird ein halbes Jahr nach Einführung gut angenommen: „Mittlerweile erreichen mich regelmäßig mehr als zehn Anfragen pro Monat“, erklärt Dennis Riehle, der das Angebot verantwortet und ehrenamtlich durchführt. „Insbesondere bei der Suche nach einem Therapieplatz benötigen viele Ratsuchende entsprechende Unterstützung. Aber auch in ganz praktischen Fragen des Umgangs mit der eigenen Erkrankung im Alltag besteht immer wieder Hilfebedarf“.

BBuD: Wer ist Herbert Freudenberger?

Damit kommen wir zur Person von Herbert Freudenberger. Herbert J. Freudenberger wurde am 26. November 1926 in Frankfurt am Main geboren. Er war Kind einer deutsch-jüdischen Familie der Mittelschicht und musste spätestens ab 1933 auch gegenüber der eigenen Familie Übergriffe des nationalsozialistischen Regimes erleben. Nach der Reichspogromnacht 1937 entschloss er sich zur Flucht aus Deutschland. Über verschiedene Stationen in Westeuropa gelangte er mit Hilfe der US- amerikanischen German Jewish Children’s Aid nach New York. Dort lebte er in einfachen Verhältnissen, schaffte aber dennoch einen Highschool-Abschuss mit Auszeichnung.

Undifferenzierte Darstellung der Antidepressiva-Debatte

„Es ist nicht neu, dass das Thema ‚Antidepressiva‘ die Gemüter bewegt und polarisiert. Allerdings hätten wir uns von einer Reportage im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mehr Ausgewogenheit in der Reflexion der seit über 20 Jahren andauernden Diskussion gewünscht.

Kreativ werden für Entstigmatisierung und gesellschaftliche Wahrnehmung psychischer Erkrankungen

Anlässlich des ersten Tages für Gesundes Leistungsklima am 26. November bittet der BBuD Betroffene, ihre eigenen Erfahrungen mit dem Thema Burnout auf kreative Weise darzustellen und dadurch anderen betroffenen und gefährdeten Personen Mut zu machen. So kann gezeigt werden, dass eine solche Krise kein individuelles Schicksal ist, sondern mit Unterstützung bis hin zu professioneller Hilfe überwunden werden kann

Bundesverband mahnt: Auch ein Burnout muss ernstgenommen werden! Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit einer Depression sind nicht immer offensichtlich

Viele bezeichnen es als ein neuzeitliches Phänomen, das in Wahrheit gar nicht existiere. Andere wiederum beharren darauf, dass man es keinesfalls vernachlässigen könne: Die Diskussion um das sogenannte „Burnout-Syndrom“ schwelt in der Moderne besonders deshalb, weil insbesondere die veränderten Arbeitsbedingungen und ein massiv gewandeltes Verständnis von Erfolg und Leistung unsere Gesellschaft komplett neu geprägt haben.