Psy-Soz Beratung

Psychosoziale Beratung durch Mitglieder vom Bundesverband Burnout und Depression e.V.

Was verstehen wir unter psychosozialer Beratung?

Deshalb bietet der Bundesverband Burnout und Depression eine elektronische Beratung in psychosozialen Angelegenheiten an, die von jedem kostenlos in Anspruch genommen werden kann. Damit sollen Eigenfürsorge gestärkt, Unklarheiten durch Aufklärung (Edukation) ausgeräumt, unabhängige Einschätzung und Orientierung geleistet und psychische Widerstandskraft (Resilienz) gef ö rdert werden.

Wichtige Hinweise

Im psychiatrischen Notfall (vor allem bei suizidalen Gedanken und Absichten) bitte den Notruf 112, das nächstgelegene Krankenhaus oder den Sozialpsychiatrischen Dienst kontaktieren. • Unsere psychosoziale Beratung ersetzt keine ärztliche, therapeutische oder heilkundliche Behandlung. • Die psychosoziale Beratung kann lediglich eine Allgemeine Sozialgesetzaufklärung leisten. Eine juristische Einzelfallbewertung ist Rechtsanwälten vorbehalten. • Der BBuD übernimmt keine Haftung für die Auskünfte der Beratung ist ausgeschlossen.

Was sind typische Fragen auf die wir versuchen eine Antwort zu geben:

  • Bei Unsicherheit: Welche Anzeichen k ö nnten dafür sprechen, dass ich an Burnout oder Depression leide?
  • Haus- und Facharzt: Wann sollte ich zum Mediziner gehen und welche Untersuchungen sind angezeigt?
  • Nach der Diagnose: Wie gehe ich im Alltag mit den Auswirkungen der Krankheit um?
  • Gegenüber Familie und Freunden: Was soll ich ihnen sagen, um sich nicht zu sehr zu belasten?
  • Beim Arbeitgeber: Was muss ich dort von meiner Erkrankung preisgeben?
  • Welche grundsätzlichen Ansprüche stehen mir zu?
  • Therapie: Welche psychotherapeutischen Richtungen gibt es, welche ist die richtige für mich?
  • Wie finde ich einen Therapieplatz?
  • Ursachen: Welche Funktion hat eine psychische Erkrankung und welche Gründe kann es für ihr Entstehen geben?
  • Medikamente: Ich habe Angst vor den Nebenwirkungen von Antidepressiva. Was kann ich tun?
  • Welche alternativen Heilverfahren gibt es und wann sind sie grundsätzlich geeignet?
  • Selbsthilfe: Welche Erfahrungen haben andere Betroffene und Angeh ö rige gemacht? Welche Ratschläge gibt es aus deren Perspektive? Und wie kann ich eigenständig an meinem Selbstbewusstsein arbeiten? •
  • Gruppe: Wo finde ich die nächstgelegene Selbsthilfegruppe? Kostet das etwas? Was muss ich mitbringen? Und ist das überhaupt etwas für mich?
  • Mobbing: Mein Burno ut r ührt wahrscheinlich von Diskriminierung im Job her. Wie kann ich das händeln, wen beziehe ich mit ein, wie beuge ich künftig vor und wie kann ich mich schützen?
  • Verluste, Trauer, Lebenskrisen: Wie kann ich die Bewältigung von einschneidenden Ereignissen und Traumata angehen, um meine Depression an der Wurzel zu packen?
  • Ausgebranntsein: Wie finde ich wieder zurück in den (Berufs-)Alltag, wie motiviere ich mich, wie ändere ich meine Glaubenssätze und welche mentalen Trainingstipps taugen etwas?
  • Arbeitslosigkeit und Krankschreibung: Welche Ansprüche habe ich im Falle von Arbeitslosigkeit, die infolge meines psychischen Gesundheitszustandes eingetreten ist? Wie lange kann ich krankgeschrieben werden?
  • Erwerbsminderung: Wann kommt für mich eine krankheitsbedingte Rente in Frage und welche Voraussetzungen muss ich dafür erfü llen?
  • Schwerbehinderung: Wo kann ich einen Antrag stellen, welche Bedingungen müssen gegeben sein und was bedeutet der Bescheid vom Versorgungsamt?
  • Pflegebedürftigkeit:Wann liegen Beweggründe vor, um über eine Anerkennung von Pflegeleistungen nachzudenken?
  • Wiedereingliederung: Unter welchen Umständen sind eine medizinische oder berufliche Rehabilitation sinnvoll – und wie kann sie bekommen?
  • …..

Wie unterstützen wir die Fragen nach psychosozialer Beratung?

Die psychosoziale Beratung wird grundsätzlich über unseren verschlüsselten Mailverkehr abgewickelt. Sie schicken Ihr Anliegen über unser Formular, und Sie erhalten unmittelbar eine Datenschutzeinwilligung per Mail zugesandt, die Sie als eigenständige Mail an uns unterschrieben zurücksenden. Erst nachdem Ihre Datenschutzeinwilligung vorliegt, werden wir Ihre ursprüngliche Nachricht dem Team übermitteln. Wir werden Ihnen in der Regel innerhalb von 3 – 4 Tagen antworten. Sie haben selbstverständlich die M ö glichkeit, Verständnisfragen zu diesen Nachrichten zu stellen

Ansprechpartner

Verantwortlich für das Projekt des BBuD ist Dennis Riehle . Er ist als professioneller Psychologischer und Psychosozialer Berater ausgebildet und im Sozialrecht zertifiziert. Von 2006 – 2019 war er selbstständig in eigener Praxis tätig und auf Angst- und Stressbewältigung spezialisiert. Dennis ist seit 2004 selbst an schweren rezidivierenden depressiven Episoden erkrankt und leitete 10 Jahre eine Selbsthilfegruppe. Aufgrund seiner Krankheit bitten wir von einer telefonischen Kontaktaufnahme abzusehen.

Formular zur Mailberatung

    Mein Weg zur psycho-sozialen Mailberatung im BBuD e.V.

    Wir können dieses Angebot nur unter Anerkennung der hier dokumentierten Anmerkungen durchführen.

    Haftungsausschluss

    Im BBuD e.V. beraten ehrenamtlich Betroffene andere Betroffene im Rahmen individueller Selbsthilfe. Eine Beratung durch Fachpersonal wie Ärzte oder Psychotherapeuten findet nicht statt und wird hierdurch auch nicht ersetzt. Ratsuchenden Betroffenen wird ausschließlich eine Orientierungshilfe gegeben.

    Die Mitglieder, die Ihnen hier antworten, sind oder waren selbst an Depressionen erkrankt oder sind Angehörige von Depressiven. Sie teilen Ihnen aufgrund ihrer Erfahrungen und ihres Wissens als Betroffene ihre subjektiven Meinungen oder Einschätzungen mit. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir für die erteilte Beratung keine Haftung oder Gewähr übernehmen können.

    Bitte beachten Sie, dass wir aus rechtlichen Gründen weder konkrete Kliniken, Therapeuten noch Medikamente empfehlen werden.

    Auch weisen wir Sie darauf hin, dass wir Ihnen per Gesetz keine Auskünfte zu rechtlichen Sachverhalten geben dürfen.

    Verwenden Sie unsere Antworten also keinesfalls als alleinige Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen. Holen Sie sich immer Rat bei Ihrem Arzt oder Psychotherapeuten. Nehmen Sie keinesfalls Medikamente ohne Absprache mit einem Arzt oder Apotheker ein und setzen Sie sie auch nicht eigenmächtig ab.

    Vor der Formulierung Ihres Anliegens benötigen wir noch Ihre explizite Zustimmung und weitere statistische Angaben.

    Ich bin

    Ich ordne mich folgendem Geschlecht zu

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